Donnerstag, 23. Februar 2017

| Angezockt | ~ James Bond – Alles oder Nichts

Bereits MetalJesusRocks hatte das Spiel zu seinem absoluten Lieblings-James-Bond-Spiel erklärt (zurzeit). Und ja, es ist nicht schlecht, aber erst einmal wird Gemeckert.


Die Steuerung ist teilweise nervig. So muss man die Gegner stets anvisieren. Das Spiel ist daher nicht mit aktuellen Third-Person-Shooter zu vergleichen. Der Gegner wird nämlich erst dann auch getroffen, wenn er fest anvisiert wurde. In der Hektik kann es dann passieren, dass James Bond entfernte Gegner anvisiert und nicht Gegner, die direkt vor ihm stehen. Oder er visiert den Gegner an, der in Deckung ist, statt den, der frei herumsteht.

Nummer zwei ist die ungenaue Fahrzeugsteuerung. Mal schlingert das Auto bei der kleinsten Bewegung des Analog-Stick hin und her. Dann muss man den Analog-Stick wieder komplett nach links oder rechts drücken, damit sich das Fahrzeug überhaupt bewegt.

Sonst passt eigentlich alles. Es ist voll mit Action und fühlt sich wirklich wie ein Bond-Film zum Spielen an (wie MetalJesusRocks in seinem Review sagt). Die Missionen sind abwechslungsreich (mal Fahrsequenzen, Schleichmissionen usw.). Es hat eine ausreichende Länge. Und auch wenn ich beim Spielen wiederholt rumgeflucht habe, habe ich das Spiel in fast einem Rutsch durchgespielt, was in der Regel heißt, dass es Videospielmäßig wirklich unterhält.

Gespielt habe ich es auf der alten Xbox, da das Spiel leider nicht von der Abwärtskompatibilität der Xbox 360 erfasst wird. Kostenmäßig liegt der Preis für ein gebrauchtes Spiel im sehr guten Zustand bei ca. 5 EUR (amazon.de). Für den Preis lohnt sich die Anschaffung definitiv. Das Spiel gibt es auch für den GameCube und die PS2.



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