Mittwoch, 17. August 2016

Reinquatschen

Uh ja , der Song Cryin‘ von Aerosmith läuft im Autoradio. 

Man swingt und singt leise mit. 

Und gleich da kommt das Mundharmonika-Solo (ungefähr ab 03:44 min.). 

… Da ist es. … Uuuuuuhhhh, es groovet … 

(mitten im Solo dann) 

… Ja liebe Hörer, es ist Montag und …

FUCK! SHIT! DIESE DUMME s0w!!!!!

Ich glaube eine der Hauptaufgaben als Radiomoderator ist es, mitten in das Ende vom Song reinzureden. Natürlich nicht die Lieder die 0815 sind und eh genauso enden wie sie beginnen.

Nein, die Songs müssen schon gewisse Kriterien erfüllen. Unter anderem dürfen sie nicht allzu oft gespielt werden und sie müssen ein Ende haben, das nicht eintönig ist, sondern schon etwas Besonderes darstellt. Von Anfang bis Ende muss der Song top sein. Logisch, denn sonst würden sich die Zuhörer ja nicht ärgern, wenn man reinquatscht.

Deswegen höre ich daheim lieber Radio im Stream. Zum einen gibt es viel mehr Auswahl. Zum anderen nicht nur das Beste aus den 80s, 90s und von heute. Wobei die ewige Eigenwerbung im öffentlichen Radio ja Käse ist. Aus den 80s und 90s gibt es nämlich viel Besseres. Und so neu ist der Krempel nun auch nicht, den sie als total angesagt präsentieren.

Deswegen behaupte ich mal, dass Radiomoderatoren zensiert sind.


1 Kommentar:

  1. Radio kann man sowieso vergessen.
    Am Tag drölfzigmal 20 verschiedene Songs und alle sind grässlich.
    Die Moderatoren labber lauter Blödsinn, meistens aufgrund des hauseigenen Senderprogramms.

    Da kann ich irgendwie verstehen, weswegen die Leute Spotify so mögen und dann für Premium auch noch 10€ im Monat ausgeben, was ja auch irgendwie bescheuert ist.

    Habe fertig.

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