Freitag, 6. Januar 2017

n’bisschen

Auf YouTube treiben ja auch Leute ihr Unwesen, die mit ihrem angeblichen digitalen Nomadentum und ihren Visionen ganz viele Leute überzeugen wollen. Um die Welt ein Stück besser zu machen.

Leider beschränken sich die Maßnahmen zur Besserung der Welt dann rein auf Monologe. Und auf Onlinekurse, die auch aus Videos mit langen Monologen bestehen. Diese „Ware“ -welche nach Ansicht der Verfasser aus extrem viel Mehrwert bestehen soll- wird dann gegen Entgalt an Leute verkauft, die… Na ja… Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung warum die Leute das kaufen.

Meist geht dieses Nomadentum mit einer rein veganen Ernährung einher. Und der Minimalismus wird ebenfalls ganz großgeschrieben. Nur leider sieht der Minimalismus, den die Nepper Schlepper Bauernfänger (auch bekannt als Lifecoaches) selbst vorleben, rein gar nicht minimalistisch aus.

Aber zum Glück gibt es auch andere Leute, bei denen man wenigstens am praktischen Beispiel sieht, das sie wirklich eine minimalistische Lebensweise praktizieren. Durch Zufall bin ich nämlich auf die folgende Dokumentation gestoßen.



Mehr Infos zur Dokumentation gibt es auch auf der dbate-Webseite.

Wie man zum Minimalismus steht, muss jeder selber wissen. Ich selbst lebe definitiv nicht minimalistisch. Aber in ganz kleinen Bereichen, leiste auch ich meinen Beitrag um die Welt ein Stück besser zu machen. So habe ich eine große Stofftasche für meine Wocheneinkäufe, sodass ich eben nicht die Plastiktüte an der Kasse mit auf das Band legen muss. Ich versuche meine Getränke in Mehrwegflaschen einzukaufen, da diese umweltfreundlicher als Dosen oder Einwegplasteflaschen sind. Und ich ersetze durchgebrannte Glühbirnen, durch LED-Birnen. Nicht durch quecksilberverseuchte Energiesparlampen.

Und ich kaufe auch immer mehr Waren auf dem Wochenmarkt ein und im Supermarkt versuche ich regionale Produkte zu finden. Ist halt ein wenig teurer. Wobei das aber auch nicht immer stimmt. So kosten die Wurstwaren von dem Hausschlachter auf dem Wochenmarkt genauso viel, wie die Wurst an der Fleischtheke im Supermarkt. Der Unterschied ist jedoch, dass die Wurst der Hausschlachterei besser schmeckt und sich ohne die chemischen Zusätze immer 1-2 Tage länger hält, als die Wurst von der Theke.

Nıco lebt übrigens scheinbar auch minimalistisch. Siehe seinen Blogeintrag, wo er die Ausgaben für das Jahr 2016 auflistet.


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